Über

Der Kupfersaal ist ein Veranstaltungsort im Zentrum von Leipzig. Der Saal ist Spielstätte der Vereine Livelyrix und Philharmonie Leipzig.

Livelyrix e. V.

Der Livelyrix e.V. wurde 2005 von sächsischen Verleger*innen, Autor*innen und Literaturveranstalter*innen als gemeinnütziger Verein gegründet, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, zeitgenössische Literatur lebendig, vielfältig und immer wieder neuartig zu inszenieren und eine breite Öffentlichkeit in den Veranstaltungsprozess einer freien Literaturszene einzubinden.

Diesen Zielen kommt der Verein durch die Organisation von jährlich über 100 Literaturveranstaltungen in sozio-kulturellen Zentren, Clubs und Theaterhäusern in den verschiedenen Standorten Leipzig, Dresden und Jena nach, welche insgesamt von ca. 25.000 Zuschauer*innen besucht werden.

Philharmonie Leipzig e. V.

Die Philharmonie Leipzig wurde im Jahr 2000 von Student*innen der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ und Musiker*innen der traditionsreichen Leipziger Orchester gegründet. Ihr umfangreiches Repertoire reicht vom Barock bis zur Moderne; auch Crossover-Konzerten wie „Simon & Garfunkel Tribute“ erfreuen das Publikum. Die Konzertprogramme werden zuerst in Deutschland präsentiert und dann auf Konzertreisen in den bekanntesten Auditorien der USA, in Italien, Schweden, Russland, China, Korea, Indien und Lateinamerika wiederholt. Die Philharmonie Leipzig überzeugte in der Carnegie Hall New York, im Harris Theatre Chicago, der Halle des Volkes Peking, dem Grand Theatre Shanghai und dem Oriental Arts Center Shanghai, beim Royal Music Festival Stockholm und vielen anderen Konzerthäusern.

Die Philharmonie Leipzig präsentiert exzellente musikalische Aufführungen in ihrer Heimatstadt und auf weltweiten Konzertreisen. Das Orchester bereichert das kulturelle Leben in Leipzig und Deutschland und hat sich breite, internationale Anerkennung erworben.

Der Saal

Der in den Jahren 1912/13 erbaute Saal befindet sich im „Dresdner Hof“, einem Gebäudekomplex mit öffentlicher Passage in der Innenstadt von Leipzig. Das Gebäude wurde nach den Entwürfen des Architekten Alfred Stentzler als Messehaus für 500 Aussteller konzipiert.
Seit seiner Eröffnung wurde der Saal in der Kupfergasse 2 als Bier-, Konzert- und Speisewirtschaft unter dem Namen „Naumann-Bräu“ mit 1.000 Sitzplätzen bewirtschaftet. Später wurde der Saal vor allem unter Student*innen als Mensa und FDJ-Jugendklub „Kalinin“ bekannt. Auch das Kabarett Academixer fand im historischen Saal eine Interims-Spielstätte bekannt unter dem Namen „Lampenladen“.
Künftig erleben hier - im neuen Kupfersaal - bis zu 560 Gäste ein einzigartiges Programm aus vielfältiger klassischer Musik und urbaner Live-Literatur.